Kill Billy, ein intimer Einblick in Depressionen?

Ein Gastartikel von Stefanie Falk

Komödien, und was eigentlich dahintersteckt

Betrachtet man Komödien und die darin erzählten Geschichten einmal genauer, dann wird klar, dass der Zuschauer die tiefere Bedeutung oft übersieht. Es gibt zwar eine berührende Hintergrundstory, die oft allein schon ausreichen würde, um einen eigenen Film zu füllen, doch der Fokus liegt meistens darauf, den Zuschauer mit lustigen Szenen oder Konversationen zum Lachen zu bringen.

Die Tragödie, die ebenfalls häufig einen wichtigen Teil von lustigen Filmen darstellt, rückt damit in den Hintergrund. Ein klassisches Beispiel für dieses Genre ist der im Oktober 2014 erschienene Film Kill Billy, auch bekannt unter dem Titel Hier kommt Harold.

Kill Billy – Depression verpackt in Humor?

In dem Film von Regisseur Gunnar Vikene plant der Möbelhersteller und Firmenbesitzer Harold, den Firmenchef von Ikea zu entführen, nachdem das renommierte Unternehmen seine Existenz ruiniert hat. Der Film fällt also unter das Genre der etwas düsteren Komödien mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor. Gleichzeitig erzählt der Film von Glück und Trauer; und wenn man sich die Hintergrundgeschichte mal richtig vor Augen führt, erkennt man, dass der Film einen intimen Einblick in die vielen Formen der Depression bietet.

Obwohl es ein Happy End gibt, ist die erzählte Geschichte komplex, verwirrend und tiefgründiger, als es auf den ersten Blick erscheint. Die wichtigste Frage ist: Warum schmiedet Harold derartige Pläne? Auch wenn seine Existenz ruiniert ist – warum greift er zu solch extremen Maßnahmen? Ein Grund dafür könnte Harolds wenig abwechslungsreiches und wenig spannendes Leben sein.

Besonders lähmend kann eine Depression dann sein, wenn man keine anderen Dinge im Leben hat, auf die man sich konzentrieren kann. Basierend auf dieser Annahme kommt die Frage auf, ob Harold ganz anders reagieren würde, wenn er ein glücklicheres Leben führen würde.

Diese Annahme unterstützt auch die ‘Feel good-Therapie’ und die Methode des ‘positiven Denkens’, aber belegt wurde dieser Ansatz nie. Abgesehen von der fraglichen Therapieform wollen wir aber einmal beleuchten, was geschehen könnte, wenn Harold ein Ventil für seine Emotionen hätte.

Es gibt im Alltag viele Möglichkeiten, sich zu beschäftigen und zu entspannen: Sex, soziale Kontakte, Trinken und Gaming lassen sich hier als wichtige Punkte aufzählen. Im Exzess ist sicherlich keine dieser Lösungen besonders gesund, aber solange man sie in Maßen genießt, können diese Methoden definitiv dazu beitragen, den Stress des Alltags zu vergessen und sich besser zu fühlen. Besonders das Gaming wird immer beliebter, da online und damit gut zugänglich verschiedene Slot-Spiele zur Auswahl stehen. Ob Harold also als Alternative bei Betway oder anderen bekannten Plattformen vorbeischauen könnte, sei dahingestellt, aber positives Denken und spannende Unterhaltung sind wichtige Faktoren, die ihn von seinen fraglichen Entscheidungen hätten abhalten können.

Doch die oben beschriebenen Alternativen schmälern keinesfalls die komplexen tieferen Botschaften des Films. Daher ist Kill Billy ein wirklich gelungenes Werk, das zum Nachdenken anregt.

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