T-Home in der S-Bahn Hamburg

T-Home-Promotion-Frühstück
T-Home-DSL-Promotion-Frühstück

Am heutigen Freitagmorgen wurde ich in der S-Bahn von einem netten Promotion-Menschen im Auftrag von T-Home mit einem Frühstückchen bedacht. Darin enthalten: Ein Knoppers, ein Mövenpick Caffè Macchiato und ein Angebot für ein „Call & Surf Comfort“ DSL-Paket von T-Home zum Preis von 34,95 EUR.

Die Sache hat für mich zwei Aspekte: 1. DSL und 2. Marketing

zu 1.: DSL-Anbieter gibt es in Hamburg ja wie Sand am Meer. Die Telekom T-Home nimmt für sich das Label „Testsieger“ in Anspruch und möchte damit gegen Anbieter wie Alice, Arcor, Freenet, Vodafone und 1&1 bestehen, die ebenfalls günstige DSL-Pakete anbieten. Ob die 34,95 EUR aber so konkurrenzfähig sind, wage ich mal zu bezweifeln. Eine einfache Nachfrage bei einem DSL-Vergleicher wie dslweb bestätigt meine Vermutung.

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Bevor ich 2005 nach Escheburg zog, hatte ich mir noch in Hamburg gerade meinen ersten DSL-2000-Anschluss bei 1&1 geholt. Nach dem Umzug musste ich mangels verfügbarer Leitungskapazität tatsächlich wieder per Kabelmodem surfen, konnte aber später immerhin auf eine 768k-Leitung upgraden. Glücklicherweise habe ich seit vergangenem Herbst auch in Escheburg DSL, über Kabel Deutschland und bin mit dem aktuellen Angebot dort auch sehr glücklich. Und die Konditionen sind auch noch günstiger als bei der Telekom.

zu2.: Aus Marketingsicht finde ich es sehr spannend, welchen Weg T-Home mit seinem Call & Surf Paket geht. Offenbar ist der Markt der Sachkundigen weitestgehend abgegrast oder gerade wegen der einschlägigen DSL-Vergleichsportale, die T-Home weit hinter Alice & Co sehen, für die Telekom schwierig geworden.

Da geht man dann gern einmal den Weg zum Kunden, der ahnungslos morgens in der S-Bahn ein Päckchen in die Hand gedrückt bekommt. Das ist übrigens eine interessante Situation: Wie reagiert man in seinem Abteil sitzend, wenn einem jemand ein Geschenk in die Hand drücken möchte. Auf offener Straße ist meiner Meinung nach die Chance größer, an einem Promo-Menschen vorbeizugehen und „nein“ zu sagen. Hier gab sich der T-Home-Frühstücksverschenker erst beim Schließen der Türen als solcher zu erkennen. Wie ein Fahrkartenkontrolleur seinen Dienstausweis vorzeigt, wurde hier ein DSL-Paket angeboten.

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Habt ihr heute auch ein DSL-Frühstück bekommen? Wie findet ihr diese Aktion? Schreibt einen Kommentar!

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