Beach in Warnemünde: Der Wind ist unser Freund

Was sagte ich zu Stefan am Sonnabend in Warnemünde? „Irgend etwas ist hier anders als sonst. Jetzt weiß ich – es ist hier so ruhig.“ Nahezu irreguläre Warnemünde-Beach-Verhältnisse – so ganz ohne Wind.

Das galt allerdings nur für den Sonnabend. Denn da war es wirklich windstill beim diesjährigen Kittner-Cup. Allerdings schien das auch auf unsere Aggressivität Auswirkungen zu haben. So verpassten wir es, im ersten Gruppenspiel gegen Hellwig / Remus, nach 15:9 im ersten auch den zweiten Satz zu gewinnen. Das gleiche 1:1-Kunststück brachten wir auch gegen Rudolph / Sieber und Dufour / Rusch zu Stande. So mussten wir in den C-Cup.

Und dann kam der Sonntag, und mit ihm der Wind. Reichlich Wind. Doch dieser ist ja bekanntlich mein Freund. Unser Volleyballspiel beschränkte sich auf Aufschläge und wildes Gebaggere… Das brachte uns aber immerhin bis ins Halbfinale des C-Cups, wo wir knapp gegen Reizi und Arne Maibohm verloren. Da der Regen sich aber auch vom Wind nicht aufhalten ließ, beschlossen wir, zum kleinen Finale nicht mehr anzutreten.

Die Ergebnisse des C-Cups

Der GWE-Strand begrüßt die Hamburg-Beach-Familie

Wenn sich die Beacher im Mai auf den ersten Turnieren wiedersehen, ist es immer ein bisschen wie ein Familientreffen. Leute, die man im Winter höchstens ab und an auf einer Party trifft, sind auf einmal alle glücklich wiedervereint neben und auf dem Beachvolleyballcourt.

Und wenn auch die Sonne sich morgens um 9 Uhr noch nicht blicken lässt, und stattdessen leichter Nieselregen aus dem Grau über einem fällt, schauen dennoch nur einige Beacher bedröppelt aus der Wäsche. Bei den Übrigen überwiegt die Freude, sich austoben zu können in der Sandkiste, die für uns die Welt bedeutet.

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So gruben auch Katharina und ich heute wieder den Sand am GWE-Strand um, ließen uns dabei auch von tiefschwarzen Wolkenfronten nicht beeindrucken. Und es lief gut für uns: Nach dem 2:0-Auftaktsieg gegen Nicole Ahrens und Daniel Witt brachten wir die notwendige Konzentration auf, um im zweiten Spiel gegen Astrid und Manfred zu gewinnen. Und auch das Viertelfinale gegen Conny und Jan entschieden wir glatt in zwei Sätzen.

Das Halbfinale bestritten wir gegen Wiebke und Timm – die Kombination der beiden Nachbarn aus der Wohldorfer Straße. Während Ulli und Anne Greta und Claas hüteten, liefen Wiebke und Timm zu großer Form auf. Es entwickelte sich ein sehr gutes Spiel, das ich zusätzlich dadurch spannend machte, dass ich im ersten Satz beim Stand von 13:10 das Kunststück fertig brachte, keinen Ball mehr bei den beiden Barmbekern im Feld unterzubringen. Glücklicherweise konnte ich diese Schwäche abstellen – und schon ging es wieder aufwärts bis ins Finale. Hier trafen wir wieder auf Conny und Jan, die sich inzwischen besser auf uns eingestellt hatten. In einem engen Zweisatz-Match sorgten wir dann dafür, dass Conny’s Favoritenprognose eintraf – sie hatte uns am heutigen Tage vorn erwartet.

Die inzwischen wetterbedingt doch etwas geschrumpfte Beachfamilie sagte artig „Tschüs“ zueinander. Man sieht sich halt bald wieder. Am kommenden Wochenende in Pinneberg, danach wieder am GWE-Strand oder auf Tournee in Meck-Pomm (Warnemünde). Und am 11.6. sind dann alle wieder da – im Stadtpark, bei Katharinas und Michas achtem Duo-Mixed-Cup im Stadtpark…

Alle Beach-Turnier-Ergebnisse demnächst auf hamburg-beach.de

Ihr seid die Band!

Der Fall Böse
Der Fall Böse

Gestern Abend im Mandarin Kasino: Johnny Liebling und Der Fall Böse. Großes K(as)ino! Verrucht, böse und ganz schön laut. Und als Special Guests sprangen Leute wie „Der Wolf“ oder „Pohlmann“ auf die Bühne.

Letztes Jahr hatten Katharina und ich Johnny Liebling zum ersten Mal in der Lauschlounge gehört. Nur Zufall war es dann im August beim Bajazzo Festival im Sternschanzenpark, dass nach dem (eher schwachen – Kris war krank) Johnny Liebling-Auftritt „Der Fall Böse“ in mein Leben trat. Seitdem bin ich angefixt und BÖSE.

Sieg auf den letzten Drücker

Stefan und sein lustiger Hut
Stefan und sein lustiger Hut © Foto: Meike Frie

In dieser Saison bin ich etwas schludrig, was die Meldung zu Beachturnieren angeht. Dass kann damit enden, dass man erst einmal nicht im Turnier ist – oder wie in meinem Fall ohne Partner dasteht. Wen hatte ich in den letzten zehn Tagen vor dem Beachvolleyball-Turnier am 14.5. in Schwarzenbek nicht alles noch angerufen. Die Creme de la Creme der Hamburger Beachszene. Und alle hatten sie Lust, mit mir zu spielen, aber scheinbar gute Gründe, es doch nicht zu tun. So sah ich mich schon untätig im Sand sitzen, während Katharina und Wiebke einen Sieg nach dem anderen einfuhren.

Doch dann kam alles ganz anders. Steffen rief an. Sein guter Grund hatte sich gerade in Luft aufgelöst, und wir konnten antreten. Ein kurzer Chat mit Ausrichter Holger Marohn, eine Onlinemeldung über hamburg-beach.de – und wir waren dabei.

Und gleich im ersten Spiel die Ernüchterung. Gegen das Nachwuchs-Nationalteam Rasmus Mumme und Finn Dittelbach half unsere ganze Erfahrung nicht. Fehlte am Ende doch die Abstimmung in unserem Noch-Nicht-Team?

Glücklicherweise waren die ersten Spiele in der Verliererrunde gegen Felix / Ketelsen, Brunkhorst / Schillerwein und Rademacher / Behnke nicht so schwer. Gespielt werden mussten sie aber auch – und das kostete Kraft. Kraft, die uns zum Ende des Turniers fehlen würde.

Als wesentlich unangenehmerer Gegner erwiesen sich Eggert / Schmidt, deren Spiel schwer zu lesen war und die uns auch in der Annahme ein ums andere Mal unter Druck zu bringen verstanden. Dennoch hielt unsere Serie der 2:0-Erfolge.

Ein besonderes Schmankerl wartete dann im Viertelfinale mit dem Dreiviertel-WiWa-Duell gegen Feldhusen / Wendt. Die wichtigste Frage schien darin zu bestehen, wer wen am besten kennt und den Shots und Angriffen das richtige Mittel entgegen setzen kann. Steffen und ich konzentrierten uns auf Stephan, da Steffen ihn aus dem FF kennt. Außerdem weiß ich auch nach zehn (?) Jahren Volleyball mit Jan noch nicht, wohin er als nächstes spielt. Zwei mal 15:13 war ein minimalistisches, aber durchaus zufrieden stellendes Ergebnis.

Dass wir vor dem Halbfinale gegen Steffens / Kerl eine knappe Stunde Erholungszeit hatten, war extrem wichtig. Zwar erzählte mir mein Rücken in dieser Zeit, ich sollte vielleicht erst einmal einen knappen Tag Pause machen, aber in einem kurzen Zwiegespräch konnte ich ihn von der Wichtigkeit des nun anstehenden Spiels überzeugen. Prompt gewannnen wir auch hier 2:0 und standen damit im Finale!

Dass es Steffens erste Finalteilnahme war, merkte man ihm nicht an, obwohl das Spiel von Marcio und Stefan komplett auf ihn ausgerichtet war. Souverän erarbeiteten wir uns den Sieg im ersten Satz. Dann schlich sich jedoch ein bisschen der Schlendrian ein – wir machten unsere Punktchancen nicht und zeigten auch im Aufbauspiel Schwächen, die Marcio und Stefan konsequent auszunutzen verstanden. In der Folge gewannen sie Satz zwei und es ging in die Verlängerung. Hier konnten wir jedoch unsere – trotz zwei mehr absolvierten Spielen – bessere Kondition ausspielen. Während an der Seitenlinie noch überlegt wurde, ob wir überhaupt das Turnier hätten spielen dürfte, verwandelte Steffen souverän den Matchball.

Bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Sollten Geburtstagskinder auf Beachturnieren immer so einen Hut wie Stefan tragen?

WiWa-Volleyballer auch 2006/07 in der Regionalliga!

Gestern Abend war es soweit: Wir trafen uns bei Stefan und haben einmütig beschlossen, auch in der kommenden Saison wieder in der Regionalliga Nord anzutreten.

Dass wir die Chance dazu bekommen, war nach dem Saisonverlauf nicht unbedingt zu erwarten gewesen, aber letztlich profitieren wir jetzt vom Aufstieg der SV Fortschritt Neustadt-Glewe in die 2. Bundesliga und können daher verspätet den Klassenerhalt feiern.

Da unser Trainer Christoph Beckmann leider bereits bei der letzten Mannschaftssitzung angedeutet hatte, dass er nicht mehr in vollem zeitlichem Umfang zur Verfügung steht, sind wir gezwungen, uns jetzt auf die Suche nach einem neuen Trainer zu machen. Fall sich zufällig ein mit einer B-Lizenz ausgestatteter Volleyballtrainer hierhin verirrt, soll er sich mal bei mir melden.

Auch unser Spielerkader verzeichnet einige Abgänge – meist aus beruflichen Gründen. Deshalb suchen wir insbesondere auf den Positionen Außen und Mitte Verstärkungen…

life is a beach

life is a beach
life is a beach

Auch wenn meine Homepage seit geraumer langer Zeit den Untertitel „life is a beach“ trägt, hat den Spruch ein anderer erfunden. Wer? Das weiß ich nicht. Fakt ist jedoch, dass das Modelabel Venice Beach, das auch an den Stränden von Nord- und Ostsee gesichtet werden kann, schon vor einigen Jahren T-Shirts mit dem Slogan herausgebracht hat. Aber wer weiß: Vielleicht haben die ja bei mir abgeschaut?

Fest steht aber, dass „life is a beach“ wie die Faust aufs Auge zu meiner Lebenseinstellung passt. Präziser wäre nur noch „I am beachvolleyball“, aber auch das ist nicht von mir…
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Blow Your Mind!

Neue Technologien sollen in Zukunft nicht mehr an mir vorbeigehen, könnte eine meiner Maximen lauten. Probieren geht über studieren eine andere. Hier also mein erster Beitrag in meinem ersten Blog…

Als ich vor kurzer Zeit damit begann, mich beruflich mit dem Thema „Neue Medientrends und -technologien“ zu beschäftigen, konnte ich nicht ahnen, wie weit ich mich gedanklich schon entfernt hatte von der heutigen „Mobile Generation“:

Klingeltondownloads? Was sollte es nützen, wenn die Black Eyed Peas ein Ständchen bringen, wenn mich jemand zu erreichen versucht?

Podcasts? Das Thema begann mich zu interessieren, als ich in unserer G+J-Hauspostill „Grüner Dienst“ darüber las, das die FTD einen Podcast startet. (Inzwischen ist auch GEO auf den Zug aufgesprungen…)

Gaming? Darüber bin ich seit meinen letzten Adventures à la „Monkey Island IV“ vor Jahren weg!

Communities? Da hatte ich doch 1999 oder 2000 mal ein Foto auf http://photo.net hochgeladen… Ansonsten schien mir der Aufwand immer zu hoch, meine Fotos, von denen durchaus einige in der Gallery auf www.mifrie.de lagern, noch einmal auf eine allgemein zugängliche Plattform zu laden.

Doch was ich dabei übersah, ist eine wesentliche Eigenschaft des Netzes: Es vernetzt. Das mag eine Binse sein, stellt aber doch einen wesentlichen Unterschied dar zwischen dem Broadcasting-Angebot, das zum Beispiel TV-Stationen oder Zeitschriftenhäuser wie Gruner + Jahr bieten. Im Web kann man alles mit allem verknüpfen. Und deshalb ist es auch nicht unwahrscheinlich, dass dieser Blog hier zu neuen Zugriffen auf mifrie.de und hamburg-beach.de führt. Einfach, weil er da ist. Die Wahrscheinlichkeit, neuen Traffic für seine Webseiten zu erzeugen ist dort höher, wo sich ohnehin schon viele Menschen treffen. Und das ist in Communities der Fall. Der Zweck kann dabei durchaus unterschiedlich sein: Fotos anschauen, sich zu bestimmten Themen austauschen, etc.

Mit dem Wegfall der Barriere Bandbreite durch die nahezu flächendeckende Verfügbarkeit von DSL ist es möglich, fast alle denkbaren Inhalte ins Netz zu stellen oder darüber zu vertreiben.

Und das Tolle ist: In nächster Zukunft werden auch die Medienkanäle TV, Internet, Telefon, Handy mehr und mehr zusammenwachsen. Das ist schon im Gange. „Kabelhaft“ und TriplePlay sag ich nur…

Dass hierin eine Herausforderung für ein Zeitschriftenhaus wie Gruner + Jahr und einen Print-Vertrieb wie den DPV Deutscher Pressevertrieb besteht, versteht sich. „Expand your brand“ heißt die Strategie des G+J-Vorstands. Für mich gilt in diesem Umfeld erst einmal „blow your mind“.